„Es ist nicht der Lärm, der uns auslaugt. Es ist das Fehlen von Stille.“
– Sylvia Boorstein
Der Sommer lädt uns ein, langsamer zu werden. Doch statt Leichtigkeit zu genießen, fühlen sich viele Frauen weiterhin gehetzt: zwischen Familie, Arbeit, Erwartungen und dem Wunsch, „alles noch mitzunehmen“. Dabei braucht dein Körper genau jetzt – wo die Natur sich weit öffnet – auch Raum zum Innehalten.
Sommer ist mehr als Sonne auf der Haut. Es ist ein Rhythmus, der dich zurückführt in die Verbindung mit dir selbst. In das einfache Sein. In kleine Momente, die dich atmen lassen. In ein Leben, das nicht schneller, sondern bewusster wird.
Praktische Tools zur Umsetzung im Alltag:
1. Dein Sommerritual – täglich 10 Minuten nur für dich
Setze dich morgens oder abends ins Freie – Balkon, Garten oder Fenster reicht. Trinke einen Tee oder Wasser, spüre den Wind, die Wärme, die Geräusche. Kein Handy. Nur du, ganz da.
2. Achtsames Barfußgehen
Gehe jeden Tag ein paar Schritte barfuß – im Gras, am Boden, auf Sand. Spüre den Kontakt zur Erde, die Lebendigkeit deiner Füße. Das bringt dich sofort aus dem Kopf in den Körper.
3. Mini-Auszeit statt „alles erledigen“
Statt dich durch deine To-dos zu kämpfen, frage dich zwischendurch: Was würde mir jetzt gut tun? Dann gönne dir genau das – auch wenn es nur 5 Minuten sind.
Fazit:
Du musst nicht verreisen, um anzukommen. Der Sommer schenkt dir die Möglichkeit, wieder in deinen natürlichen Rhythmus zu finden. Entspannung ist kein Ziel – sie ist eine Haltung dir selbst gegenüber.
Du darfst langsamer werden. Du darfst loslassen. Und du darfst diesen Sommer so genießen, wie er wirklich gedacht ist: leicht, lebendig, still.


